Einlagensicherung

Gesetzliche und erweiterte deutsche Einlagensicherung

 

Die MERKUR BANK ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V. (BdB), d.h. Einlagen privater Anleger auf Tagesgeld-, Festgeld- und Girokonten sowie einem Sparkonto bei der MERKUR BANK sind über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus mit mehr als 17 Millionen Euro pro Kunde durch den Einlagensicherungsfonds geschützt.

Gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland

Die vom Gesetz vorgeschriebene Grundabsicherung von maximal 100.000 Euro pro Person wird durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgedeckt. Dies ist unabhängig davon, wie viele Konten ein Anleger bei uns führt und ob es sich dabei um Einzel- oder Gemeinschaftskonten handelt. Für Gemeinschaftskonten bedeutet das: Jeder Kontoinhaber hat einen separaten Anspruch auf Entschädigung in Höhe von jeweils 100.000 Euro pro Kunde.

Zudem ist in besonderen Fällen für sechs Monate ab Gutschrift ein Betrag von bis zu 500.000 Euro geschützt. Zum Beispiel, wenn dieser aus dem Verkauf einer privat genutzten Immobilie stammt oder an bestimmte Lebensereignisse des Einlegers -wie beispielsweise Heirat, Scheidung, Renteneintritt, Ruhestand oder Kündigung- geknüpft ist. Detaillierte Informationen zur gesetzlichen Einlagensicherung finden Sie im Informationsbogen für den Einleger.

 

Erweiterte deutsche Einlagensicherung

Die MERKUR BANK KGaA ist zusätzlich Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.

Aktuell beträgt die Höhe der durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. geschützten Guthaben von privaten Anlegern und privaten Stiftungen 20%, ab dem 01.01.2020 15% und ab dem 01.01.2025 8,75% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Mitgliedsbank. Die Einlagen jedes einzelnen privaten Anlegers, privater Stiftungen und Unternehmen bei der MERKUR BANK KGaA sind hierdurch aktuell mit mehr als 17 Millionen Euro abgesichert.

 

Umfang der Einlagensicherung

Die Einlagensicherung umfasst alle Guthaben von Privatpersonen, privaten Stiftungen und Privatunternehmen, die keine "bankähnlichen" Kunden sind auf Festgeld-, Tagesgeld- und Girokonten sowie Guthaben auf einem Sparkonto. Wertpapiere im Depot eines Anlegers unterliegen dagegen nicht der Einlagensicherung. Da sie von der jeweiligen Depotbank nur verwahrt werden und damit stets Eigentum des Kunden bleiben, kann der Anleger selbst im Fall einer Insolvenz der depotführenden Bank jederzeit die Übertragung der Wertpapiere in ein Depot bei einer anderen Bank veranlassen. Für ab dem 01.01.2020 neu angelegte Guthaben mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten greift die erweiterte Eilagensicherung (= Guthaben über 100.000 EUR) nur noch für Privatkunden und private Stiftungen, jedoch nicht mehr für Unternehmen.

Bestätigung zur Höhe der Einlagensicherung bei der MERKUR BANK

Sie wünschen eine Bestätigung über die Höhe unserer Einlagensicherung? Füllen Sie einfach das Formular auf der Internetseite des Einlagensicherungsfonds aus, um die aktuelle Sicherungshöchstgrenze abzufragen.

Bestätigung anfordern

Entfall der Einlagensicherung für Bund, Länder, Kommunen und "bankähnliche Kunden"

Bund, Länder, Kommunen sowie bankähnliche Kundenwerden seit dem 1. Oktober 2017 nicht mehr vom freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt. Für vor dem 1. Oktober getätigte Einlagen dieser Kundengruppen, die über den 1. Oktober 2017 hinaus laufen, gilt jedoch ein Bestandsschutz. Unter den Begriff "bankähnliche Kunden" fallen Finanzholdinggesellschaften, Zahlungsinstitute, Vermögensverwaltungsgesellschaften und Unternehmen die im Kreditgeschäft, dem Factoringgeschäft, dem Finanzierungsleasing, im Handel mit Finanzinstrumenten, dem Emissions- oder Platzierungsgeschäft, der Corporate Finance Beratung, der Portfolioverwaltung sowie im Depotgeschäft tätig sind.

Änderung der Einlagensicherung für Unternehmen, institutionelle Anleger und "halbstaatliche Stellen"

Ab dem 1. Oktober 2017 unterliegen Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen, die von Unternehmen, institutionellen Anlegern und halbstaatlichen Stellen erworben werden, nicht mehr dem Schutzumfang des freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Für Papiere, die vor dem 1. Oktober 2017 erworben wurden, gilt jedoch Bestandsschutz, d.h. sie unterliegen noch bis zum Ende der Laufzeit dem Einlagenschutz.

Ab dem 1. Januar 2020 erworbene Einlagen von Unternehmen, institutionellen Anlegern und halbstaatlichen Stellen mit einer Laufzeit von über 18 Monaten, werden nicht mehr durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt. Auch hier gilt der Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem 1. Januar 2020 getätigt wurden.

 

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