Tagesgeldkonto

Bereits seit Jahren sinken die Geldanlage-Zinsen und damit auch die Zinsen für Tagesgeldkonten. Für immer mehr Anleger stellt sich daher die Frage, ob sich ein Tagesgeldkonto überhaupt noch lohnt. Fest steht: Es ist mit Sicherheit immer die richtige Wahl für einen Anlagebetrag, der jederzeit als „eiserne Reserve" oder „Notgroschen" zur Verfügung stehen soll.

Das richtige Tagesgeldkonto zu finden, ist dabei heute nicht mehr ganz so einfach, wie es vor einigen Jahren war. Denn mit dem immer größer werden Angebot an Tagesgeldkonten, ist auch die Vielfalt der Bedingungen, zu denen Anleger mit hohen Zinsen rechnen können, gewachsen. So lassen sich aktuell neben den zahlreichen Wechselangeboten, mit denen sich jedoch häufig nur für einen kurzen Zeitraum nach der Anlage überdurchschnittliche Zinsen erzielen lassen, vor allem Tagesgeldkonten beobachten, die sich für bestimmte Anlagebeträge eignen.

So lange die Zinsen dabei nicht nur für 5.000 € gelten, ist für die meisten Anleger der wichtigste Zweck eines Tagesgeldkontos erfüllt: Es soll attraktive Zinsen für den Teil der Kapitalanlage bieten, der als kurzfristige Reserve jederzeit abrufbar und sicher angelegt sein soll.

Zinsen einer täglich verfügbaren Geldanlage in Höhe von 10.000 € bis 50.000 € mit kostenloser Kontoführung. Nur Banken mit erweiterter deutscher Einlagensicherung. Ohne zeitlich befristete Angebote, die nur für Neukunden oder Neuanlagen gelten. Quelle: Internetseiten der jeweiligen Bank, Stand 18.02.2019

Aktuelle Konditionen

 

Weil der konkrete Bedarf eines Anlegers unterschiedlich sein kann, bietet die MERKUR BANK zwei verschiedene Tagesgeldkonten an. Beim Tagesgeld handelt es sich um ein Tagesgeldkonto, das allen Anlegern offen steht. Tagesgeld Plus ist dagegen ein exklusives Angebot für Anleger, die auch ein Wertpapierdepot bei der MERKUR BANK nutzen.

Zinsen für täglich verfügbare Guthaben mit kostenloser Kontoführung im Vergleich mit dem optionalen Upgrade des Verrechnungskontos zu Ihrem Wertpapierdepot bei der MERKUR BANK auf ein Tagesgeld Plus. Für Tagesgeld Plus fällt ein jährlicher Kontoführungspreis in Höhe von 149 € an. Im Fall einer Kontoauflösung innerhalb des ersten Jahres ab Anlage des Tagesgeld Plus verzichten wir auf die Berechnung des Preises. Nur Banken mit erweiterter deutscher Einlagensicherung. Ohne zeitlich befristete Neukundenangebote für Tagesgeld. Quelle: Internetseiten der jeweiligen Bank, Stand 18.02.2019

So rechnet sich Ihr Upgrade
auf ein Tagesgeld Plus

Zinsertrag nach Kontoführungsentgelt bei einem Anlagebetrag vonKostenloses Tagesgeld mit 0,30 % Zinsen p.a. für Guthaben bis 50.000 €Tagesgeld Plus für 149 € im Jahr mit 0,65 % Zinsen p.a. für Guthaben bis 100.000 €
50.000 €150,00 €176,00 €
75.000 €150,00 €338,50 €
100.000 €150,00 €501,00 €

 

Kontoführung als Tagesgeld Plus ausschließlich als Verrechnungskonto zu einem privat genutzten Wertpapierdepot bei der MERKUR BANK. Die vorstehende Beispielrechnung basiert auf der aktuellen Verzinsung des Tagesgelds mit 0,30 % Zinsen p.a. für Guthaben bis 50.000 € bzw. des Tagesgeld Plus mit 0,65 % Zinsen p.a. für Guthaben bis 100.000 € über einen Zeitraum von 1 Jahr. Tagesgeldzinsen sind variabel.

Noch mehr Vorteile

Online und in der Filiale

Gleiche Konditionen für Ihr Tagesgeldkonto

Übrigens: Ob Sie sich für ein klassisches Tagesgeld oder unser Tagesgeld Plus entscheiden: Die Eröffnung beider Tagesgeldkonten ist zu den selben Konditionen sowohl in unseren Filialen als auch bundesweit online möglich.

Tagesgeld anlegen

Gut verzinst und pflegeleicht

Mit einem Tagesgeld müssen sich Anleger weder Gedanken über Kursschwankungen noch über die Verfügbarkeit ihrer Geldanlage machen. Über auf ein Tagesgeld eingezahltes Geld kann jederzeit verfügt werden. In dieser Eigenschaft ähnelt es einem Girokonto. Der wesentlichste Unterschied zum Girokonto: Anleger können nur über Guthaben verfügen. Ein Dispositionskredit kann mit einem Tagesgeldkonto nicht genutzt werden und es steht nicht für den Zahlungsverkehr verwendet zur Verfügung. Das heißt, Lastschriften oder Daueraufträge können nicht von einem Tagesgeldkonto abgebucht werden. Stattdessen dient ein Tagesgeld dem pflegeleichten Vermögensaufbau und ermöglicht das Parken einer Geldreserve, die jederzeit verfügbar ist.

Einstieg in die Geldanlage

Verbraucherschützer empfehlen als „eiserne Reserve“ für unvorhersehbare Ausgaben etwa das drei- bis vierfache eines Monatseinkommens auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Anleger können damit einen soliden Grundstein für ihre Geldanlage legen.

Sicherer Vermögensaufbau

Für Anleger, die diesen Betrag noch nicht erreichen, empfiehlt sich vor dem Abschluss langfristiger Fondssparpläne oder einer Versicherung zur Altersvorsorge zunächst ebenfalls die Eröffnung eines Tagesgeldkontos als Basis für den Vermögensaufbau. Mit der Einrichtung eines Dauerauftrags vom Girokonto wird das Tagesgeld automatisch zu einem kostenlosen Sparplan. Im besten Fall mit attraktiven Zinsen.

Gleichzeitig profitieren Anleger weiter von der vollen Flexibilität, die nur ein Tagesgeld bieten kann. So können Anleger im Fall der Fälle jederzeit Teilbeträge oder auch das gesamte Guthaben vom Tagesgeld abrufen. Gelegentlich werden Tagesgeldkonten daher auch als Abrufkonto oder Callgeld bezeichnet.

Ein Tagesgeldkonto ist kein Allheilmittel,
aber noch immer eine gute Geldanlage.

Entscheidend für die Beantwortung der Frage, ob ein Tagesgeld auch für größere Anlagebeträge die richtige Wahl ist, ist vor allem, wann welcher Teil der Geldanlage verfügbar sein muss. Nur so lassen sich mögliche Alternativen zum Tagesgeld, wie beispielsweise eine Anlage als Festgeld, auf einem Sparkonto oder in (festverzinsliche) Wertpapiere objektiv beurteilen. Guthabenanteile auf dem Tagesgeldkonto, die nicht für unvorhersehbare Ausgaben täglich verfügbar sein müssen, können so zu festen und in der Regel besseren Zinsen angelegt werden.

Neben dem Vergleich der Tagesgeldzinsen mit den Zinsen möglicher Alternativen spielt dabei auch die jeweilige Markterwartung eine Rolle: Wenn sicher feststeht, dass die Zinsen schon in wenigen Wochen steigen, macht es natürlich mehr Sinn einen größeren Betrag als nur den "Notgroschen" auf dem Tagesgeld vorzuhalten und Teilbeträge vom Tagesgeld erst dann fest anzulegen, wenn die Zinsen wieder gestiegen sind. Bei rückläufigen Zinsen – vor allem aber auch, wenn sich abzeichnet, dass die Tagesgeldzinsen längere Zeit nicht steigen werden, ist es sinnvoller, die Anlage auf den Teil der Geldanlage zu begrenzen, der wirklich täglich verfügbar sein soll. Für den Rest der Geldanlage lassen sich dann sofort höhere Zinsen erzielen.

Alle Angebote

 

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