Fondsvergleich

Besser gleich die besten Fonds

 

Früher hieß es oft, Banken versuchten sich mit der Höhe ihrer Bürotürme zu übertrumpfen. Heute läßt sich fast der Eindruck gewinnen, dass Banken mit der Anzahl der Fonds, die Anleger bei einer Bank kaufen können, Größe zeigen wollen. Mehr als 5.000 Fonds bei der einen, mehr als 7.000 Fonds bei einer anderen Bank. Auch bei der MERKUR BANK können Anleger mit ihrem Wertpapierdepot nahezu alle Fonds kaufen. Und das sogar zu den gleichen günstigen Konditionen und - unabhängig davon, ob sie sich entscheiden, ihre Fondsauswahl ganz allein oder mit Hilfe unserer persönlichen oder telefonschen Beratung zu treffen - immer ohne Depotgebühren.

Weil wir glauben, dass nur die besten Fonds auf Dauer einen Erfolg für die Geldanlage bedeuten, verzichten wir sowohl in der Geldanlage Beratung als auch unserem Geldanlage Ratgeber von vornherein auf endlose Fondslisten, die niemand mehr überblicken kann.

Fondsauswahl

 

Damit die Wahl nicht zur Qual wird

Simple Vergleichstabellen helfen wenig

Die besten Fonds finden Anleger nicht in einem simplen Vergleich, der verschiedene Fonds nach der erreichten Rendite für verschiedene Zeiträume sortiert. Dafür gibt es einen einfachen Grund, den jeder Anleger kennt: Wertentwicklungen der Vergangenheit bieten keine Garantie für den zukünftigen Erfolg eines Fonds. Trotzdem greifen Anleger - und auch Bankberater - gern auf Fondslisten zurück, obwohl ihnen klar ist: Nur selten wird es ein  Fonds in mehreren aufeinander folgenden Jahren immer wieder an die Tabellenspitze schaffen. Da es ganz normal ist, dass es kaum einem Fondsmanager gelingen wird, in jedem Vergleichszeitraum die beste Performance zu erzielen, ist ein regelmäßiger Wechsel an der Tabellenspitze in der Praxis nur eine logische Konsequenz. Anleger wären folglich schlecht beraten, jedes Jahr alle Fonds im Depot zu tauschen, nur um sicher zu sein, die aktuell besten Fonds für ihre Geldanlage zu nutzen. Auf diese Weise entstehen oft nur zusätzliche Kosten, die die Rendite zusätzlich schmälern.

Kosten beim Fondskauf

Um zu den besten Fonds zu zählen reicht es nicht, dass ein Fonds "Tabellenerster" ist

Wie aber läßt es sich vermeiden einen Fonds im Depot zu haben, der es im Fondsvergleich nur dank eines "glücklichen Zufalls"  einmal ganz nach oben geschafft hat? Ein erster Schritt: Nicht nur auf die letzten drei oder fünf Jahre schauen. Häufig ist ein Blick auf die letzte Krise hilfreich. Daran lässt sich oftmals mehr ablesen, als an der Wertenetwicklung in guten Marktphasen. Denn so wird sichtbar, ob der Fonds auch nach einem Kurseinbruch in der Lage war, wieder auf die Beine zu kommen.  Deshalb empfehlen Verbraucherschützer empfehlen vor der Fondsauswahl zur Recht immer einen langfristigen Vergleich.

Äpfel und Birnen gibt es auch bei Fonds

Auf die richtige Vergleichsgruppe kommt es an

Sogar Anleger, die sich die Mühe machen, längere Zeiträume auszuwerten, können noch nicht mit Sicherheit davon ausgehen, einen Top-Fonds gefunden zu haben: Zu unterschiedlich sind selbst Fonds innerhalb einer Vergleichsgruppe, als dass ein einfacher Renditevergleich mit Blick auf die Vergangenheit zu einer guten Empfehlung führen könnte. Bei einem Vergleich verschiedener Mischfonds sollten Anleger skeptisch werden, wenn Fonds wie der Loys Global mit dem Nordea 1 Stable Return in ein und der selben Vergleichstabelle auftauchen. Während der erste nur für spekulative Anleger in Frage kommt, gehört der Nordea 1 Stable Return zu den defensiven Mischfonds, deren Augenmerk viel stärker auf dem Vermögenserhalt als einer hohen Rendite liegt.

Mischfonds

Aktienfonds ist nicht gleich Aktienfonds

Ähnlich verhält es sich beim Vergleich von Aktienfonds: Ein Fonds wie der Pictet Timber, der ganz gezielt auf eine spezielle Branche setzt, kann natürlich ebenso wenig mit einem breiter gestreuten Dividendenfonds verglichen werden, wie ein Aktienfonds, der ausschließlich auf deutsche Unternehmen setzt mit einem weltweit anlegendem Aktienfonds. Während diese Unterschiede noch leicht erkennbar sind, lauert die Gefahr - Sie ahnen es - erst Recht im Detail. Zwei Fonds aus der Kategorie Aktienfonds global, die als Benchmark beide den MSCI World angeben, müssen in der Praxis nicht viel mit einander zu tun haben: Der eine kann den Anlageschwerpukt auf Börsenschwergewichte, der andere gezielt auf Wachstumsunternehmen legen. Noch undurchsichtiger wird es vermeintlich, wenn zwei weltweit anlegende Aktienfonds mit gleicher Ausrichtung höchst unterschiedliche Ergebnisse erzielen: Spätestens an dieser Stelle lässt sich dann das Gespür des Fondsmanagers ablesen, die richtige Entscheidung für die Anlage getroffen zu haben.

Aktienfonds

So vergleichen wir

Strenge Kriterien für die Fondauswahl

Als unabhängige Privatbank sind wir keiner Fondgesellschaft zum Absatz ihrer Fonds verpflichtet. Um Interessenskonflikte in der Beratung von vornherein auszuschließen, legen wir zudem auch keine eigenen Fonds auf. Nur Fonds, die strenge Kriterien erfüllen, schaffen es in unsere unabhängige Auswahl an Fonds, die wir im Rahmen der Anlageberatung in unserem Stammhaus in München, unseren Filialen und bundesweit per Telefon empfehlen.

Um in die enge Auswahl der Fonds zu gelangen, die wir auch im Rahmen der Anlageberatung empfehlen, muss

 

  1. der Fonds seit mindestens 5 Jahren bestehen
  2. der Fonds ein Volumen von mindestens 50 Millionen Euro aufweisen und
  3. der Fonds eine nachhaltige Qualität aufweisen, die durch einen externen Spezialisten (z.B. mindestens 3 Sterne Fonds-Rating von Morningstar) bestätigt wird

 

Mit dem ersten Kriterium gewährleisten wir im Fondsvergleich, dass Fondsideen, die eher von der Marketingabteilung einer Fondsgesellschaft als von ihren Anlagespezialisten geboren werden, von vornherein ausgeschlossen werden. Das zweite Kriterium haben wir eingeführt, um unsere Kunden vor den Auswirkungen einer Fondsverschmelzung oder einem sich daraus egebenden "Zwangstausch" in einen anderen Fonds zu bewahren. Nicht wenige Fondsgesellschaften haben in der Vergangenheit insbesondere nach einem Kurssturz an der Börse zu diesem Mittel gegfriffen, um die Kosten für die Verwaltung ihrer Fonds zu senken, wenn einzelne Fonds "zu klein" geworden sind. Weil uns ehrliches Banking am Herzen liegt und wir uns trotz langjähriger Expertise in der Fondsanlage nicht für unfehlbar halten:  Das dritte Kriterium für unsere Fondsauswahl soll schließlich dazu dienen, immer eine unabhängige Zweitmeinung in unsere Analyse mit einfließen zu lassen.

 

Da ein Fonds, der alle Basiskriterien erfüllt, noch nicht automatisch zu den besten Fonds gehören muss, unterziehen wir ihn zusätzlich einer ausführlichen Qualitäts- und Risikoprüfung.

Fondsqualität

Langfristvergleich und Beachtung von Risiken

In den Fondsvergleich beziehen wir immer sowohl Rendite- als auch Risikokennzahlen ein. Maßgeblich für unseren Vergleich sind bei beiden immer die langfristigen Ergebnisse. Während in vielen Vergleichen oft nur die kurzfristige Renditeentwicklung über die Platzierung eines Fonds entscheidet, legen wir Wert auf eine langfristig überdurchschnittliche Performance unter Beachtung der Risiken für die Geldanlage.

Rendite, Alpha-Faktor, Information Ratio

Das vergleichen wir für Sie

Wie zu Beginn dieses Artikels bereits ausgeführt, halten wir die bloße Betrachtung der Rendite eines Fonds nicht für ausreichend, um einen unserem Qualitätsanspruch genügenden Fondsvergleich zu erstellen. Daher fließen neben der Rendite selbstverständlich weitere Kriterien in den Fondsvergleich ein, auf dem unsere Fondsauswahl basiert. Dazu gehören unter anderem der Alpha-Faktor sowie die Information Ratio des zu beurteilenden Fonds: Sie geben Aufschluss über die Qualität des Fondsmanagement und helfen das Risikokonzept eines Fonds zu bewerten.

 

Hinter dem Alpha (auch: Alphafaktor oder Jensens Alpha) verbirgt sich die Mehrrendite, die das Fondsmanagement gegenüber einem Vergleichsindes verdient hat. Bei Aktienfonds kann das zum Beispiel der DAX oder der MSCI World sein. Einfach ausgedrückt zeigt diese Kennzahl, ob der Fondsmanager eine Daseinsberechtigung hat. Denn ein Fonds sollte grundsätzlich besser abschneiden als die allgemeine Marktentwicklung. Anderenfalls wäre für Anleger auf Grund der Kosten beim Kauf von Fonds die Geldanlage in einen ETF möglicherweise sinnvoller gewesen.

 

Anders als der Aphafaktor berücksichtigt die Information Ration zusätzlich das Risiko. Dabei wird die Rendite des Fonds im Vergleich zu seiner Benchmark mit der Schwankungsbreite der Kurse des Fonds ins Verhältnis gesetzt. Ein prositiver Wert ergibt sich nur, wenn der Fondsmanager es geschafft hat, eine höhere Rendite als der Markt zu erwirtschaften ohne dabei ein höheres Risiko für seine Anleger in Kauf zu nehmen.

Unser Ziel

nur Die besten Fonds für unsere Kunden

In unserem Fondsvergleich beobachten wir kontinuierlich Fonds aus 12 Fondskategorien. Dazu gehören defensive Mischfonds mit einem flexiblen oder generell begrenzten Aktienanteil, offensiv anlegende Mischfonds mit einer höheren Aktienquote, Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt auf deutsche Aktien, in Europa, Emerging Markets, Rohstoffe und weltweit anlegende Aktienfonds sowie Rentenfonds mit unterschiedlicher Ausrichtung und Immobilienfonds. In der Fondsauswahl berücksichtigt werden je Kategorie maximal 4 Fonds. Aus einem Angebot von mehr als 7.000 Fonds schaffen es folglich weniger als 50 Fonds unter die besten.

 

 

 

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