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Pressemitteilung: 2. Quartal 2009 - Die MERKUR BANK KGaA steigert das Ergebnis vor Steuern
- MERKUR BANK KGaA hat das Ergebnis vor Steuern deutlich gesteigert
- Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 34 %
München, 6. August 2009 --- Die MERKUR BANK KGaA hat sich im zweiten Quartal 2009 wieder gut im Markt behaupten und das Ergebnis vor Steuern deutlich steigern können.
Insbesondere in den Nischen Leasingrefinanzierung und Bauträgerzwischenfinanzierung konnte im zweiten Quartal die Marktposition ausgenützt werden, so dass das Neugeschäft gestiegen ist. Die Kreditbeanspruchungen sind im Leasingrefinanzierungsbereich auf rund 200 Mio. € und im Bauträgerzwischenfinanzierungsgeschäft auf 219 Mio. € gewachsen.
Durch die Aufnahme von Nachrangdarlehen sowie die Gewinnthesaurierung wurde das haftende Eigenkapital zum Stichtag auf 54,8 Mio. € erhöht. Die bereits platzierte Kapitalerhöhung in Höhe von insgesamt 1,25 Mio. € ist noch nicht berücksichtigt und wird sich erst im dritten Quartal in den Zahlen positiv niederschlagen. Mit dieser Maßnahme hat die Bank eine stabile Grundlage für die weitere Zukunft gelegt.
Durch die anhaltend günstige Refinanzierungsstruktur ist der Zinsaufwand deutlich zurückgegangen.
Verstärkt durch die Volumensausweitungen konnte der Zinsüberschuss auf 9,2 Mio. € zum Stichtag erhöht werden. Auch das Provisionsergebnis ist auf 2,8 Mio. € angestiegen, obwohl die Erwartungen im Wertpapiergeschäft auf Grund der schwierigen Marktlage nicht eingetroffen sind. Trotz steigender Verwaltungskosten, die im Plan liegen, hat sich das Teilbetriebsergebnis von rund 2,1 Mio. € auf 3,9 Mio. € erhöht. Die Cost-Income-Ratio ist zum Stichtag auf rund 68 % zurückgegangen.
Die derzeitige wirtschaftliche Lage kann zu steigenden Risiken im Kreditportfolio führen. Um den Risiken Rechnung zu tragen, wurden im ersten Halbjahr rund 2,9 Mio. € (Vorjahr: 1,45 Mio. €) der Risikovorsorge zugeführt.
Trotzdem konnte das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit auf 930 T€ (Vorjahr: 692 T€) um 34 % gesteigert werden. Auf Grund der deutlich höheren Steuerbelastung ist der Periodengewinn nur um 13,6 % auf 615,8 T€ gestiegen.
Für das zweite Halbjahr bleibt die Geschäftsleitung verhalten optimistisch. Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise kann immer noch zu nicht vorhersehbaren Verwerfungen führen.
München, im August 2009
Geschäftsleitung